Ein volles Haus, spannende Impulse und beste Stimmung: Am 10. Januar 2026 begrüsste die FDP Winterthur ihre Mitglieder und Gäste im Casinotheater zum traditionellen Neujahrsapéro. Der Anlass bot den idealen Mix aus politischem Ausblick und geselligem Beisammensein.

Nach der Eröffnung durch Parteipräsident Raphael Tobler stand die politische Zukunft im Fokus. Matthias Müller, Vizepräsident der FDP Kanton Zürich, lieferte mit seinem Referat «Was braucht eine erfolgreiche FDP» wertvolle Denkanstösse. Er zeigte auf, wie liberale Werte auch im neuen Jahr wirkungsvoll vertreten werden können – ein Input, der motivierte.

Dass Politik und Lebensfreude zusammengehören, bewies das Rahmenprogramm: Die Band CATANAMBÚ Latin Pop & Rock sorgte für rhythmische Begleitung. Ein besonderes Highlight war dabei der Einsatz von Stadtparlamentarier Daniel Romay, der als Teil der Band für die musikalischen Akzente sorgte.

Beim anschliessenden Stehlunch nutzten die Anwesenden die Gelegenheit für angeregte Gespräche und das persönliche Networking. Ein rundum gelungener Auftakt, der viel positive Energie für das politische Jahr 2026 freigesetzt hat.

Finanzielle Weitsicht? Fehlanzeige. Indem der Winterthurer Stadtrat die Initiative «Ja zu weniger Schulden» abschmettert, verabschiedet sich die links-grüne Regierung von jeglicher Budgetdisziplin. Statt verbindliche Ziele zu setzen, wird die Rechnung einfach an unsere Kinder und Enkel weitergereicht.

Es ist ein Entscheid gegen die Nachhaltigkeit: Der Stadtrat will die Volksinitiative «Ja zu weniger Schulden» ablehnen – und das ohne jeden Gegenvorschlag. Damit macht die Regierung klar, dass sie gewillt ist, weiterhin über die Verhältnisse der Stadt zu leben. Trotz einer dramatischen Verschuldung von 1,6 Milliarden Franken und jährlichen Zinszahlungen von 20 Millionen Franken fehlt im Stadthaus offenbar der Wille zur Kurskorrektur.

Schluss mit den Ausreden

Während Finanzvorsteher Kaspar Bopp weiterhin auf unverbindliche Strategiepapiere setzt, drohen im Finanzplan 2027–2029 weitere Verluste von 150 Millionen Franken. Das Geld, das wir heute für Zinsen ausgeben, fehlt morgen bei den Schulen und der Infrastruktur. Dabei ist die Lösung, welche die Initiative vorschlägt, pragmatisch und zukunftsorientiert: Sie verlangt ein gesundes Verhältnis zwischen Schulden und Steuereinnahmen. Sie ist kein starres Sparpaket, sondern ein Instrument, das auch auf Wachstum setzt. Mehr Arbeitsplätze und mehr Steuerzahler würden den Schuldenabbau erleichtern – ganz ohne Steuererhöhungen.

Investitionen sichern, nicht verhindern

Das Schreckgespenst des Investitionsstopps, das der Stadtrat an die Wand malt, ist falsch. Wahr ist vielmehr: Nur wer finanziell gesund ist, kann auch in Zukunft investieren. Wer heute keine verbindlichen Ziele setzt, verliert morgen seinen politischen Handlungsspielraum. Die FDP wird sich im Stadtparlament vehement gegen diese Politik der Gleichgültigkeit wehren. Es braucht jetzt klare Leitplanken statt leerer Worte – für ein Winterthur, das auch für unsere Kinder noch handlungsfähig ist.

Die aktuelle Umsetzung der blauen Zonen durch den Stadtrat führt zu einer realen Reduktion des Parkplatzangebots in den Quartieren. Dies steht im direkten Widerspruch zu den öffentlichen Zusicherungen der Exekutive.

Foto: Madeleine Schoder

Die Problematik liegt in der Formalisierung des Parkraums:

  • Künstliche Verengung: In Bereichen, in denen Anwohnende ihre Fahrzeuge jahrelang legal und behinderungsfrei abstellten, werden nun starre Markierungen angebracht. Diese nutzen den vorhandenen Raum oft ineffizient. Flächen, die früher zehn Fahrzeuge aufnahmen, bieten nach der Markierung oft nur noch zwei oder drei Plätze davon.

  • Verursachung von Suchverkehr: Durch diese künstliche Verknappung entsteht genau jener Suchverkehr in den Wohnquartieren, den man eigentlich vermeiden wollte.

  • Fehlende Notwendigkeit: Die Massnahme wird auch auf Quartiere ausgeweitet, in denen gar kein relevanter Pendlerverkehr existiert, womit der ursprüngliche Zweck der blauen Zone entfällt.

Am 3. Juli 2024 wurde Stadträtin Christa Meier in der Winterthurer Zeitung mit der Aussage zitiert, „Um die Quartiere vom Verkehr zu entlasten, führt die Stadt nun fast flächendeckend die blaue Zone ein. Es gebe keinen Abbau von Parkplätzen.“ Diese Aussage hält einer Überprüfung vor Ort nicht stand. Sie basiert auf einer fragwürdigen Zählweise, die lediglich formell markierte Felder berücksichtigt, aber den zuvor legal nutzbaren, unmarkierten Raum ignoriert.

Es ist daher zwingend, dass der Stadtrat zu seinem Wort steht: Die Einführung blauer Zonen darf nicht zu einem faktischen Verlust an Parkmöglichkeiten führen. Statistische Tricks dürfen nicht darüber hinwegtäuschen, dass hier eine Politik betrieben wird, die die Realität der Anwohnenden ignoriert. Wer Parkraum abbauen will, sollte dies offen deklarieren.

Die Mobilitätsinitiative setzt ein deutliches Zeichen für eine verlässliche, sichere und effiziente Verkehrspolitik. Sie richtet sich gegen flächendeckende Tempo-30-Regimes auf Hauptachsen und fordert, dass Tempo 50 auf zentralen Verkehrsstrassen die Regel bleibt – mit Reduktionen nur dort, wo es nachweislich sinnvoll und notwendig ist.

Unterstützt wird die Initiative von SVP, FDP und Die Mitte, gemeinsam mit TCS und ACS. Zusammen verfolgen sie ein klares Ziel: eine Verkehrspolitik, die Sicherheit, Mobilität und Lebensqualität verbindet – und nicht gegeneinander ausspielt.


1. Verhindert Stau – dank klaren Verkehrsregeln

Hauptverkehrsachsen sind die Lebensadern unserer Mobilität. Wenn dort Tempo 30 eingeführt wird, führt das nachweislich zu:

  • stockendem Verkehrsfluss
  • längeren Reisezeiten
  • vermehrten Rückstaus bis in Wohnquartiere

Die Mobilitätsinitiative setzt hier an: Hauptachsen sollen ihren Zweck erfüllen – Menschen und Güter zuverlässig bewegen. Mit Tempo 50 als klare Regel bleibt der Verkehr flüssig und planbar.


2. Rettet Leben – durch gezielte statt pauschale Massnahmen

Verkehrssicherheit ist ein zentrales Anliegen. Doch Studien zeigen: Tempo 30 erhöht die Sicherheit dort am meisten, wo reale Gefahr besteht – etwa vor Schulen, Spitälern oder an unübersichtlichen Stellen.

Die Initiative verhindert nicht Sicherheitsmassnahmen, sondern sorgt dafür, dass Tempo-Reduktionen gezielt und datenbasiert erfolgen, statt pauschal über ganze Städte verteilt. Das schafft echte Sicherheit, statt nur Symbolpolitik.


3. Schützt Quartiere vor Ausweichverkehr

Wenn Hauptstrassen künstlich verlangsamt werden, sucht sich der Verkehr Ausweichrouten – oft mitten durch Wohnquartiere. Die Folgen:

  • mehr Lärm
  • mehr Abgase
  • weniger Sicherheit für Fussgänger und Kinder

Die Mobilitätsinitiative sorgt dafür, dass der Verkehr dort bleibt, wo er hingehört: auf den Hauptachsen – nicht in den Quartierstrassen.


4. Stoppt flächendeckendes Tempo 30

In vielen Städten wird Tempo 30 zunehmend flächendeckend eingeführt – oft ohne klare Begründung und unabhängig vom tatsächlichen Bedarf. Das führt zu:

  • längeren ÖV-Fahrzeiten
  • mehr Stau
  • höheren Kosten für Wirtschaft und Bevölkerung

Die Initiative setzt hier eine Grenze: Tempo 50 bleibt der Normalfall. Tempo 30 bleibt die Ausnahme – dort, wo es nachweislich nötig ist.


Fazit: Die Mobilitätsinitiative schafft Klarheit und Fairness

Mit der Mobilitätsinitiative wollen SVP, FDP, Die Mitte sowie TCS und ACS sicherstellen, dass Mobilität in Zukunft wieder sinnvoll, sicher und berechenbar gestaltet wird.

➡️ Tempo 50 als Regel auf Hauptachsen
➡️ Tempo 30 nur, wo es wirklich nötig ist
➡️ Schutz für Quartiere und Verkehrssicherheit
➡️ Eine zuverlässige, effiziente Verkehrsplanung

Die Initiative steht für Praxisorientierung statt Ideologie – für hohe Lebensqualität in Quartieren und für eine Mobilität, die funktioniert.

Ich durfte als eingeladener Gast der Neuen Helvetischen Gesellschaft (NHG) Winterthur auf dem Podium mit Monica Amgwerd diskutieren. 🎤
Die Diskussion wurde von Jakob Bächtold souverän moderiert – vielen Dank dafür!

Es war ein Abend voller spannender Diskussionen, hitziger Debatten und ehrlicher Emotionen – genau so, wie es eine lebendige Demokratie braucht.


Thema des Abends: Die Schweizer e-ID

Am 28. September stimmen wir über das e-ID-Gesetz ab.
Meine Haltung ist klar: JA zur e-ID! ✅

Warum?

  • Für eine fortschrittliche Schweiz
  • Für eine sichere und staatlich getragene digitale Identität
  • Für mehr Effizienz in Verwaltung und Alltag

Für eine digitale Zukunft

Die e-ID ist ein wichtiger Schritt, um die Schweiz digital weiterzubringen.
Ich setze mich dafür ein, dass wir diese Chance nutzen – für Bürgerinnen und Bürger, Unternehmen und die Verwaltung.

👉 JA zur e-ID – für eine moderne und zukunftsorientierte Schweiz! 🇨🇭

Winterthur hat ein klares Ziel: Bis 2030 sollen 7’200 Veloparkplätze rund um den Hauptbahnhof zur Verfügung stehen, bis 2050 sogar 10’000.
Das ist ehrgeizig – und wichtig. Doch die aktuelle Vorlage «Mietvertrag mit der AXA für das Veloparking an der Paulstrasse 12 in Winterthur», über die wir am 28. September 2025 abstimmen, ist aus unserer Sicht nicht der richtige Weg.

Hohe Kosten für wenig Nutzen

Geplant ist eine Velostation mit rund 750 Abstellplätzen im 1. Untergeschoss. Gesamtkosten: rund CHF 5,8 Mio.
Allein der Mieterausbau würde CHF 386.– pro Platz und Jahr kosten – 75 % mehr als ein Platz im Esse-Veloparking. Und das, obwohl es sich um ein bestehendes Gebäude handelt.

Unattraktiv und umständlich

Auch die Nutzung überzeugt nicht:

  • Steile Rampe mit bis zu 12 % Steigung und Gegenverkehr

  • Spitzkehre und versteckter Zugang

  • Deutliche Distanz zum Bahnhof

Das macht das Veloparking unattraktiv und für viele unsicher.

Bestehende Kapazitäten nicht ausgeschöpft

Die bestehenden Velostationen – Esse, Rudolfstrasse und Kesselhaus – sind längst nicht voll ausgelastet. Selbst im Sommer liegt die Belegung oft nur bei 40–50 %. Das zeigt: Der Bedarf besteht, aber die Angebote liegen am falschen Ort oder sind zu wenig benutzerfreundlich.

FDP fordert bessere Lösungen

Die FDP setzt sich dafür ein, dass:

  • Zentrale, oberirdische Abstellplätze beim Bahnhof bestehen bleiben, wiederhergestellt und ausgebaut werden

  • Die 4-Stunden-Begrenzung für Abstellplätze aufgehoben wird

Diese Massnahmen entsprechen den tatsächlichen Bedürfnissen der Bevölkerung: sichtbar, sicher, zentral und einfach zugänglich.

Darum: NEIN am 28. September 2025

Die Vision von mehr Veloabstellplätzen ist richtig. Diese Vorlage ist es nicht.
Stimmen wir am 28. September 2025 NEIN, damit der «Masterplan Stadtraum Bahnhof» bessere, zukunftsfähige Lösungen liefern kann.

Die Winterthurer Bevölkerung will weniger Schulden. Das zeigt die grosse Resonanz bei der Unterschriftensammlung für die Volksinitiative «Ja zu weniger Schulden», die die FDP Winterthur nun offiziell der Stadtkanzlei übergeben hat.

Winterthur sitzt auf einem 1,6-Milliarden-Berg

Neben Eschenberg, Brühlberg, Wolfensberg und Lindberg gibt es in Winterthur noch einen weiteren Berg: den Schuldenberg.
Er beträgt aktuell 1,6 Milliarden Franken – fast 9’000 Franken pro Einwohnerin und Einwohner.

«Aufgrund dieser Schulden bezahlt Winterthur jedes Jahr rund 20 Millionen Franken an Zinsen», erklärt FDP-Präsident und Initiant Raphael Tobler.
«Dieses Geld fehlt bei Schulhäusern, Hallenbädern, Bildung, Infrastruktur und Kultur.»


Höchste Verschuldung im Kanton Zürich

Winterthur hat im Verhältnis zu den Steuereinnahmen die höchste Verschuldung aller Zürcher Gemeinden.
Die FDP kritisiert: Wäre der Stadtrat früher aktiv geworden, stünde die Stadt heute besser da.

Über 1’000 Menschen haben die Volksinitiative unterschrieben und damit ein klares Zeichen gesetzt: Die Bevölkerung will einen konsequenten und schrittweisen Schuldenabbau – ohne Steuererhöhungen.


Ziel: Schuldenabbau bis 2050

Die Initiative verlangt, dass der Nettoverschuldungsquotient bis 2050 auf 100 % gesenkt wird. Das bedeutet: Schulden und jährliche Steuereinnahmen müssen wieder im Gleichgewicht stehen.

So kann Winterthur:

  • die massive Zinslast reduzieren
  • den finanziellen Handlungsspielraum zurückgewinnen
  • in eine nachhaltige Zukunft investieren

«Es ist an der Zeit, den Schuldenberg abzutragen und Winterthur aus der Schuldenfalle zu befreien – damit unsere Kinder und Enkelkinder eine gesunde finanzielle Basis haben», sagt Raphael Tobler.

FDP, SVP und Die Mitte spannen für die Stadtratswahlen zusammen. Die Parteimitglieder haben entschieden, ihre Kandidaturen gegenseitig zu unterstützen – ein klares Zeichen für Zusammenarbeit und Verantwortung. Ziel ist es, Winterthur eine starke, verlässliche und zukunftsorientierte politische Führung zu geben.

Besonders im Fokus: FDP-Stadtrat Stefan Fritschi, der als gemeinsamer Kandidat der drei Parteien für das Stadtpräsidium antritt.

Winterthur im Wandel – Herausforderungen meistern

Winterthur wächst rasant. Mehr Verkehr, steigender Druck auf Schulen und Infrastruktur, höhere Anforderungen an die Finanzen – die Stadt steht vor grossen Aufgaben. Gleichzeitig braucht es Investitionen in:

  • Lebensqualität: attraktive öffentliche Räume und bezahlbaren Wohnraum
  • Wirtschaft: gute Arbeitsplätze und verlässliche Rahmenbedingungen
  • Sicherheit: damit sich alle wohlfühlen

Gemeinsam statt gegeneinander

Anstatt parteipolitischem Blockieren setzen FDP, SVP und Die Mitte auf gemeinsame Lösungen.
Mit Stefan Fritschi und Romana Heuberger (beide FDP), Christian Hartmann (SVP) und Andreas Geering (Die Mitte) treten vier erfahrene Persönlichkeiten an, die Verwaltung, Gewerbe und Privatwirtschaft kennen. Sie bringen verschiedene Perspektiven ein, um pragmatische, tragfähige Lösungen für Winterthur umzusetzen.


Stefan Fritschi als Stadtpräsident

Die drei Parteien stehen geschlossen hinter Stefan Fritschi. Er bringt Führungserfahrung, Verhandlungsgeschick und eine klare Vision mit: ein nachhaltiges, innovatives und lebenswertes Winterthur für alle Generationen.

«Wir wollen eine Stadtpolitik, die auf Lösungen statt auf Ideologie setzt», sagt Stefan Fritschi.
«Mit Respekt für andere Meinungen – aber auch mit dem Mut, Entscheidungen zu treffen, die Winterthur langfristig weiterbringen.»