Ich durfte als eingeladener Gast der Neuen Helvetischen Gesellschaft (NHG) Winterthur auf dem Podium mit Monica Amgwerd diskutieren. 🎤
Die Diskussion wurde von Jakob Bächtold souverän moderiert – vielen Dank dafür!

Es war ein Abend voller spannender Diskussionen, hitziger Debatten und ehrlicher Emotionen – genau so, wie es eine lebendige Demokratie braucht.


Thema des Abends: Die Schweizer e-ID

Am 28. September stimmen wir über das e-ID-Gesetz ab.
Meine Haltung ist klar: JA zur e-ID! ✅

Warum?

  • Für eine fortschrittliche Schweiz
  • Für eine sichere und staatlich getragene digitale Identität
  • Für mehr Effizienz in Verwaltung und Alltag

Für eine digitale Zukunft

Die e-ID ist ein wichtiger Schritt, um die Schweiz digital weiterzubringen.
Ich setze mich dafür ein, dass wir diese Chance nutzen – für Bürgerinnen und Bürger, Unternehmen und die Verwaltung.

👉 JA zur e-ID – für eine moderne und zukunftsorientierte Schweiz! 🇨🇭

Winterthur hat ein klares Ziel: Bis 2030 sollen 7’200 Veloparkplätze rund um den Hauptbahnhof zur Verfügung stehen, bis 2050 sogar 10’000.
Das ist ehrgeizig – und wichtig. Doch die aktuelle Vorlage «Mietvertrag mit der AXA für das Veloparking an der Paulstrasse 12 in Winterthur», über die wir am 28. September 2025 abstimmen, ist aus unserer Sicht nicht der richtige Weg.

Hohe Kosten für wenig Nutzen

Geplant ist eine Velostation mit rund 750 Abstellplätzen im 1. Untergeschoss. Gesamtkosten: rund CHF 5,8 Mio.
Allein der Mieterausbau würde CHF 386.– pro Platz und Jahr kosten – 75 % mehr als ein Platz im Esse-Veloparking. Und das, obwohl es sich um ein bestehendes Gebäude handelt.

Unattraktiv und umständlich

Auch die Nutzung überzeugt nicht:

  • Steile Rampe mit bis zu 12 % Steigung und Gegenverkehr

  • Spitzkehre und versteckter Zugang

  • Deutliche Distanz zum Bahnhof

Das macht das Veloparking unattraktiv und für viele unsicher.

Bestehende Kapazitäten nicht ausgeschöpft

Die bestehenden Velostationen – Esse, Rudolfstrasse und Kesselhaus – sind längst nicht voll ausgelastet. Selbst im Sommer liegt die Belegung oft nur bei 40–50 %. Das zeigt: Der Bedarf besteht, aber die Angebote liegen am falschen Ort oder sind zu wenig benutzerfreundlich.

FDP fordert bessere Lösungen

Die FDP setzt sich dafür ein, dass:

  • Zentrale, oberirdische Abstellplätze beim Bahnhof bestehen bleiben, wiederhergestellt und ausgebaut werden

  • Die 4-Stunden-Begrenzung für Abstellplätze aufgehoben wird

Diese Massnahmen entsprechen den tatsächlichen Bedürfnissen der Bevölkerung: sichtbar, sicher, zentral und einfach zugänglich.

Darum: NEIN am 28. September 2025

Die Vision von mehr Veloabstellplätzen ist richtig. Diese Vorlage ist es nicht.
Stimmen wir am 28. September 2025 NEIN, damit der «Masterplan Stadtraum Bahnhof» bessere, zukunftsfähige Lösungen liefern kann.

Die Winterthurer Bevölkerung will weniger Schulden. Das zeigt die grosse Resonanz bei der Unterschriftensammlung für die Volksinitiative «Ja zu weniger Schulden», die die FDP Winterthur nun offiziell der Stadtkanzlei übergeben hat.

Winterthur sitzt auf einem 1,6-Milliarden-Berg

Neben Eschenberg, Brühlberg, Wolfensberg und Lindberg gibt es in Winterthur noch einen weiteren Berg: den Schuldenberg.
Er beträgt aktuell 1,6 Milliarden Franken – fast 9’000 Franken pro Einwohnerin und Einwohner.

«Aufgrund dieser Schulden bezahlt Winterthur jedes Jahr rund 20 Millionen Franken an Zinsen», erklärt FDP-Präsident und Initiant Raphael Tobler.
«Dieses Geld fehlt bei Schulhäusern, Hallenbädern, Bildung, Infrastruktur und Kultur.»


Höchste Verschuldung im Kanton Zürich

Winterthur hat im Verhältnis zu den Steuereinnahmen die höchste Verschuldung aller Zürcher Gemeinden.
Die FDP kritisiert: Wäre der Stadtrat früher aktiv geworden, stünde die Stadt heute besser da.

Über 1’000 Menschen haben die Volksinitiative unterschrieben und damit ein klares Zeichen gesetzt: Die Bevölkerung will einen konsequenten und schrittweisen Schuldenabbau – ohne Steuererhöhungen.


Ziel: Schuldenabbau bis 2050

Die Initiative verlangt, dass der Nettoverschuldungsquotient bis 2050 auf 100 % gesenkt wird. Das bedeutet: Schulden und jährliche Steuereinnahmen müssen wieder im Gleichgewicht stehen.

So kann Winterthur:

  • die massive Zinslast reduzieren
  • den finanziellen Handlungsspielraum zurückgewinnen
  • in eine nachhaltige Zukunft investieren

«Es ist an der Zeit, den Schuldenberg abzutragen und Winterthur aus der Schuldenfalle zu befreien – damit unsere Kinder und Enkelkinder eine gesunde finanzielle Basis haben», sagt Raphael Tobler.